: Einfach-erben-Methode® – Fünf-Phasen-Fahrplan für die Nachlassabwicklung

Die Einfach-erben-Methode®: Wie sie Sie sicher durch jede Phase des Erbfalls führt

Robert sitzt zwei Monate nach dem Tod seines Vaters am Küchentisch seiner Schwester und ist ratlos. Der Erbschein ist noch nicht da, die Bank blockt beim Kontozugriff ab und mit seiner Schwester streitet er sich, wer sich um was kümmern soll. „Es geht einfach nichts voran“, sagt er am Telefon zu mir, fast vorwurfsvoll. Dabei kann ich nach über 20 Jahren als Nachlassverwalterin und Erbenermittlerin sagen: Zwei Monate sind nach einem Erbfall eigentlich kaum Zeit. Nur wissen das die wenigsten Erben. Sie kennen weder die Schritte noch die Fristen, die sie befolgen müssen. Genau aus diesem Missverständnis entsteht der Frust, den ich bei Robert und vielen anderen Erben erlebe.

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, was die Einfach-erben-Methode® ist, warum ich sie entwickelt habe und wie sie Erben wie Robert durch die Nachlassabwicklung führt.

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Ein Foto von einer Erbgemeinschaft

Erbengemeinschaft: Wenn ein Nachlass an mehrere Personen geht und einer blockiert 

86 Personen aus den Geburtsjahrgängen von 1935 bis 1989, verteilt vom Allgäu über München bis nach Frankreich und Kanada, bilden eine Erbengemeinschaft. So groß ist längst nicht jede Erbengemeinschaft, doch der Fall zeigt, was kompliziert wird, wenn ein Erbe an mehr als eine Person geht: die Kommunikation, die Entscheidungsfindung und am Ende die Handlungsfähigkeit der gesamten Gemeinschaft. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, wie eine Erbengemeinschaft entsteht, wie groß sie werden kann, woran sie in der Praxis am häufigsten scheitert und was zu tun ist, wenn ein einzelner Miterbe blockiert. 

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Pflichtteil, Person liest Testament nach einer Enterbung

Enterbt: Wie hoch ist der Pflichtteil wirklich?

Auch enterbte Kinder haben in der Regel einen gesetzlichen Anspruch, den sogenannten Pflichtteil. Kaum ist bei den Betroffenen der erste Schreck verflogen, schiebt sich deshalb eine sehr praktische Frage in den Vordergrund: Enterbt: Wie hoch ist der Pflichtteil wirklich? Genau darauf gebe ich Ihnen in diesem Beitrag eine Antwort, ebenso darauf, wem der Pflichtteil überhaupt zusteht und was Sie tun sollten, wenn Sie übergangen wurden. 

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Testamentsvollstrecker übergibt Erben das Nachlassverzeichnis

Was macht ein Testamentsvollstrecker? Aufgaben und Ablauf im Überblick

Maries Vater ist verstorben. Sie weiß, dass er ein beachtliches Vermögen hinterlassen hat, denn er hat ein Unternehmen gegründet, einige Immobilien erworben und Kunst gesammelt. Laut Erbfolge werden sie und ihre Geschwister erben. Was Marie nicht weiß: Ihr Vater hat einen Anwalt aus seinem Golfclub zum Testamentsvollstrecker bestimmt. Eine ihr unbekannte Person, die den Nachlass ihres Vaters abwickeln wird.

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Ein Foto mit einem Dokument von einem Erbe, dass ausgeschlagen wird

Erbe ausschlagen: Frist, Form und Fehler, die Sie vermeiden sollten

Lisa war überzeugt, eine Erbschaft ausgeschlagen zu haben. Ein Jahr zuvor hatte sie ein Schreiben vom Amtsgericht erhalten, in dem sie angeben sollte, ob sie die betreffende Erbschaft annehmen oder ausschlagen möchte. Sie setzte ihr Kreuz bei „Ausschlagung“ und ging davon aus, alles sei damit erledigt. Als sie in meiner Kanzlei anrief, hatte sie schon feststellen müssen: Das war es nicht. Ein Kreuz im Formular reicht nicht aus

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Foto, welches die erbschaft einer immobilie zeigt

Erbschaft: Immobilienbewertung durch das Finanzamt oft zu hoch

Als ein Bruder und eine Schwester die Wohnung ihres Vaters erben, wirkt die Ausgangslage zunächst überschaubar: Die Immobilie soll verkauft, der Erlös gerecht aufgeteilt und der Nachlass abgeschlossen werden. Doch mit dem ersten Schreiben des Finanzamts verändert sich die Situation: Das Finanzamt hat die Immobilie deutlich höher bewertet, als sie sich am Markt tatsächlich verkaufen lässt.

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Foto, das ein potentielles digitales Erbe zeigt

Digitales Erbe: Was mit Onlinekonten nach dem Tod passiert

Der Bundesgerichtshof hat bereits 2018 entschieden und 2020 nochmals bestätigt: Digitale Konten gehören grundsätzlich zum Nachlass – ähnlich wie Briefe, Tagebücher oder Fotoalben. Die Erben rücken damit an die Stelle des Verstorbenen und dürfen auf die Inhalte zugreifen.
In der Theorie klingt das eindeutig. In der Praxis stoßen Erben jedoch häufig auf verschiedene Hürden.

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